Stammtisch: #EhefürAlle – Gefahr für Gesellschaft und Familie?

Maries Stammtisch

Das Thema Ehe für alle ist seit geraumer Zeit immer wieder mal in den Medien. Nicht zuletzt seit der Supreme Court, also das oberste Gerichte der USA, entschieden hat, dass in allen US-Bundesstaaten gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen werden dürfen.

In Deutschland gibt es die eingetragene Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare. In vielen Bereichen erfolgte mittlerweile die Gleichstellung. Die Kanzlerin dieses Landes besteht darauf, für den Abbau der Diskriminierung zu kämpfen. Sie wolle keine Diskriminierung. Aber die Beziehung zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen, die gemeinsam das gleiche Recht wie andere, gemischtgeschlechtliche Paare, ausüben wollen und eine Ehe schliessen möchten, Kinder adoptieren möchten, da hat die Kanzlerin ein schlechtes Bauchgefühl. Da ist sie persönlich nicht so für, sieht die Ehe als Beziehung zwischen Mann und Frau und diese persönliche (!) Sichtweise projiziert sie auf ihr Amt und ihre Politik.

In der aktuellen Ausgabe des Stammtisch, einer Sendung (Zitat: Sascha Lobo) auf YouTube, sprechen Michael Buchinger und Alfonso Pantisano gemeinsam mit Marie über die Ehe für alle:

Es hat mit dem Stammtisch nichts zu tun, passt thematisch jedoch wunderbar dazu. Daher nachstehend das aktuelle Video der YouTuberin mauerunkraut, welche kommentiert, ob die Ehe für alle eine Gefahr für die Familie ist.

Nun mag manche_r denken, „der ist doch gar nicht betroffen“. Doch, bin ich. Ja, ich lebe in einer „heteronormativen“ Beziehung und ich bin verheiratet. Aber ich lebe auf diesem Planeten. Ich lebe in dieser Gesellschaft. Und ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der Menschen wegen ihres (vermeintlichen) Andersseins diskriminiert, verfolgt oder beschimpft werden. 

Keines der bisherigen (vermeintlichen) Argumente gegen die Ehe für alle erschien mir plausibel, logisch oder nachvollziehbar. Jede_r soll lieben wen er_sie möchte. Und keine Diskriminierung, liebe Frau Merkel, heisst: keine Diskriminierung. Also keine Unterschiede in der Behandlung, Bezeichnung, Ansicht etc. Persönliches Bauchgefühl? Ok. Im Amt als Kanzlerin dieses Landes hat das nichts zu suchen.


Steve Rueckwardt

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