TICE – Rapperin ohne Angst vor Gefühl

Musik ist gut, wenn sie sich gut anfühlt. Für mich gut anfühlt. Ich mag viele Lieder und KünstlerInnen aus unterschiedlichen Genres. Aber komme was wolle: HipHop und alles was so dazu gehört ist und bleibt mein Favorite.

Tice (Foto by Fabian Frost)

Auf unterschiedlichen Wegen entdeckt man neue KünstlerInnen. Vor knapp einem Jahr habe ich mich wieder etwas mehr mit deutschem Sprechgesang befasst und z.B. Sookee für mich entdeckt. Stark, treffsicher mit Worten, politisch, intelligent. Ihre Tracks haben mich sehr oft zum Nachdenken gebracht.

Die Frauen in diesem Genre, im Rap, sind nochmal etwas Besonderes für mich. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht, weil es davon eher wenige gibt? Vielleicht, weil sie anders rappen? Wie auch immer. Beim Lesen meines Readers gab es einen Artikel von Edition F. Er war kurz, es ging um das Projekt Busker Diaries. Eine Mini-Doku-Serie welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, moderne, aufregende und möglichst unentdeckte Musik zu erkunden und darüber zu berichten.

In Ausgabe #2 findet sich das kurze Portrait von Tice. Eine Deutsch-Türkin aus Düsseldorf. Und sie rappt. Und sie rappt gut. Es sind klasse Beats die direkt zu Kopfnicken führen, Texte, die gut ins Ohr gehen. Und es geht auch um Gefühle. Dinge, die andere nicht rappen würden, weil es ihnen evtl. unangenehm sein könnte.

Hier ein paar Tracks von ihr:

Mehr findet Ihr auf ihrem Soundclound-Profile oder Facebook. Unter tice-rap.de kann ihre aktuelle EP kostenfrei heruntergeladen werden (acht, Webseite verweist direkt auf einen .rar-File/Download) und es gibt auch einen YouTube Kanal, welcher aktuell aber leider erst 2 Videos führt, die eigentlich auch gar keine Videos sind, sondern ein Standbild mit jeweils einem Track.

Ich glaube bzw. hoffe aber sehr, dass hier noch mehr kommt, denn es ist gut und es gefällt mir.


Foto: © Fabian Frost

Steve Rueckwardt

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