Lesens-/Flattrnswert 03-12

Lesens-/FlattrnswertNachstehend wieder einmal ein paar Artikel, welche ich als lesens- und (sofern durch den Autor ermöglicht) auch flattrnswert fand.

Diesmal dabei: der „Fall Ponader“, Blogger-Relations und was Journalisten von Bloggern unterscheidet, Social Media Welten – der Unterschied zwischen Deutschland und den USA und warum jeder ein Social Trademark sein sollte.

 

Die drei Ebenen des Falls Johannes Ponader

Der amtierende politische Geschäftsführer der Piratenpartei hat mit einem Artikel in der FAZ für etwas Aufregung gesorgt. Er hat sich zu seinen Erfahrungen mit der Agentur für Arbeit und das von ihm teilweise zur Überbrückung bezogene ALG-II geäussert.

Dieser Artikel hat zu teils kontroversen Diskussionen geführt. Als ich die Headline dieses Artikels hier gelesen habe, dacht ich zuerst: oh nein, nicht noch so ein „warum Ponaders Artikel Quatsch ist“ Artikel. Habs aber dennoch begonnen zu lesen und wurde positiv überrascht. Der Autor Till Westermayer (@_tillwe_) setzt sich sehr ausführlich mit der Thematik auseinander und dies, obwohl er (wird im Artikel so nicht erwähnt, steht aber in der „über mich“ im Blog) bei den Grünen engagiert ist.

Der Text ist nicht kurz, aber durchaus lesenswert.

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Daniel Rehn in eigener Sache: Ich im Bachelor-Interview über Blogger Relations

Daniel (@DanielRehn) hat Anika Hering im Zuge ihrer Bachelorarbeit ein Interview zum Thema Blogger und dem Unterschied zu Journalisten sowie der Thematik Blogger-Realtions allgemein gegeben. Das Ergebnis ist zwar gekürzt im Blog von Daniel, aber noch immer sehr ausführlich und zudem äusserst lesenswert.

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Social Media 2012: Wie die USA den Europäern mit Anlauf in den Arsch treten

André Vatter (@avatter) hat mit diesem Artikel offenbar einen Nerv getroffen. Die Sharing Zahlen hierzu kenne ich eher von us-amerikanischen Blogs. Bis dato wurde der Artikel 340x getwittert, mehr als 3150 bei Facebook geteilt und bekam über 141 +1 Klicks bei Google. Er beschreibt den Istzustand der deutschen Social Media Landschaft im Vergleich mit den USA. Auch wenn dies mAn nicht ganz direkt vergleichbar ist und einige der angesprochenen Punkte ein wenig hinken bzw. ich persönlich die Rückschlüsse anders ansetzen würde (siehe auch mein Kommentar zum Artikel), so ist der Text auf jeden Fall treffend.

Hierzulande fehlt oftmals der Mut von Akteuren einfach zu machen (ich schliesse mich hierbei mit ein). Aus Angst vor dem Scheitern oder etwaigen Rückschlägen oder Bedenken sonstwelcher Art werden Projekte ad acta gelegt. Vieles, was man als Chance begreifen sollte wird als negativ gesehen und „verteufelt“ (Medienberichte zu sozialen Netzwerken und Aktivitäten).

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Wir brauchen starke Social Trademarks

Der Artikel von Jörn Hendrik Ast (@jormason) an sich ist jetzt gar nicht so „WOW“, also der Text. Aber dennoch finde ich ihn Lesens- und auch Flattrnswert (was ich auch getan hätte, sofern es einen Flattrbutton geben würde). Denn das was mich hierbei bewegt hat war das Gespräch zwischen ihm und Ibrahim Evsan (@ibo), welches er auf Video festgehalten hat.

Im Gespräch geht es u.a. darum, dass wir die Technologien nutzen sollten und wie jeder sich eine eigene Online-Reputation bzw. ein eigenes Social Trademark aufbauen kann und dies dann letztlich auch dem Unternehmen nutzt, für welches die Person arbeitet.

Menschen werden nicht mehr einfach sagen: “Ich will bei diesem oder jenem Konzern arbeiten!”, sondern Menschen werden sagen: “Ich will mit diesem Kerl arbeiten, ich will mit dieser Person arbeiten oder ich will mit dieser Frau arbeiten!” (Ibrahim Evsan im Gespräch mit Jörn Hendrik Ast)

Ein – wie ich finde – sehr angenehmes und sehenswertes Gespräch über Veränderungen und Möglichkeiten in einer sich stets verändernden Welt.

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Steve Rueckwardt

Veröffentlicht von

steve-r.de

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