Ein Tweet, eine christliche Organisation, der Jenaer OB und ein etwas einseitiger Artikel

Heute Nachmittag huschte ein Tweet durch meine Timeline, welche mich doch etwas irritierte. Die Thüringer Blogzentrale (@Blogzentrale) fragt:

Als nicht in Jena lebend weiss man evtl. nicht, dass der hiesige OB im letzten Jahr mit dem Preis für Zivilcourage ausgezeichnet wurde und zudem u.a. dafür bekannt ist, dass er sich aktiv und sehr offen für den Kampf gegen Rechtsextremismus einsetzt. In diesem Zusammenhang liest sich eine solche Meldung schon etwas seltsam…

Der Link für zu einem Artikel des Online-Angebotes “Die Achse des Guten” von Henryk M. Broder. Schaut man ins Impressum finden sich im Autorenteam doch sehr namhafte Personen der deutschen Presselandschaft. Geschrieben wurde der Artikel in diesem Fall vom Gastautoren Kevin Zdiara.

Es geht um die Aktion “Besatzung schmeckt bitter” der katholischen Organisation pax christi. Bei dieser Aktion geht es um die Kennzeichnung von Lebensmitteln, welche aus den Siedlungsgebieten Israels stammen. Details sind dem entsprechenden Link zu entnehmen.

Das kritische Beäugen von Aktionen ist absolut korrekt und wünschenwert. Was mich an seinem Artikel jedoch irritiert, ja sogar stört: er ist sehr einseitig geschrieben und enthält keine (!) Links zu entsprechenden Quellen von Äusserungen etc. Auch Aussagen zu bereits bestehende Regelungen in anderen Ländern finden keine Erwähnung. Dazu später mehr.

Offenbar ist die Thematik bzgl. Israel auch eines seiner Spezialthemen und er fällt mit seinen (etwas einseitigen) Texten auch nicht das erste Mal auf. Eine kurze Google-Recherche nur mit dem Name brachte schon einige Artikel zu diesem Thema. Will ich dies kritisieren? Nein. Kevin Zdiara beschäftigt sich an der Universität Erfurt als Gast-Doktorand mit kultur- und sozialwissenschaftlichen Studien. Zudem ist er u.a. Mitglied in der deutsch-israelischen Gesellschaft. Ein persönliches Engagement ist somit durchaus nachvollziehbar.

Eine etwas objektivere Sicht hätte dem Artikel jedoch nicht geschadet.

Am heutigen Tag gab es nun Pressemitteilungen von pax christi und vom Jenaer OB Dr. Albrecht Schröter (PDFs unten zum Download). Diese äussern sich zum Sachverhalt – natürlich – vollkommen anders. Bisher sind diese Stellungnahmen noch nicht beim Zdiara Artikel verlinkt. Vielleicht zu kurzfristig, vielleicht erfolgt dies auch gar nicht. Wünschenswert wäre es mAn aber allemal.

Liest man nur den Zdiara Artikel gewinnt man ein recht monotones Bild des Sachverhaltes. Ich möchte die Ausführungen auch gar nicht als falsch darstellen. Dafür bin ich auch nicht der Experte zu diesem Themenbereich. Einige Aussagen relativieren sich jedoch stark, liest man die beiden Stellungnahmen. Gerade die von Schröter sowie eine weitergehende Recherche im Netz hat für mich einiges klarer werden lassen.

Wie erwähnt, so bin ich kein Nahost-Experte. Aber nach allem was ich zur Israel-Palästina-Thematik gelesen und in TV-Berichten gesehen habe, glaube ich schon sicher sagen zu können, dass es hier keine gute und keine böse Seite gibt. Beide Lager haben in der Vergangenheit teils schwerwiegende Fehler begangen und tun es warscheinlich noch immer. Die Fronten sind hier verhärtet und die Konsensfindung ist nahezu unmöglich.

Zu einer kritischen Berichterstattung bzw. einem entsprechenden Artikel gehört es mAn dann aber auch, Quellen konkret angzugeben und zu versuchen objektiv und sachlich den Sachverhalt zu “beleuchten”. Aussagen wie

[…] vom notorischen „Israelkritiker“ und Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter […]

zählen aus meiner Sicht nicht dazu.

Wer sich also mit dem Zdiara Artikel beschäftigt hat, dem empfehle ich auch die beiden nachstehend aufgeführten Stellungnahmen von pax christi und Albrecht Schröter zu lesen. Sollte sich jemand zuerst mit diesen beiden Aussagen beschäftigt habe, rate ich auch zum Lesen des Zdiara Artikel. Dann darf sich gern jeder selbst eine Meinung bilden.

Hier die beiden Stellungnahmen:

  Stellungnahme pax christi (25,0 KiB, 197 hits)

  Stellungnahme Dr. Albrecht Schröter (30,5 KiB, 209 hits)

Klar ist, dass die Thematik der Kennzeichnung von Lebensmitteln aus den Siedlungsgebieten nicht neu ist. Bereits 2009 schrieb SpiegelOnline, dass eine solche Kennzeichnung in Grossbritanien eingeführt werden soll (und auch wurde). Vor wenigen Tagen dann die Meldung bei heise online, dass auch Dänemark und Südafrika entsprechende Kennzeichnungen befürworten und planen. Diese Informationen fehlen gänzlich im Zdiara Artikel.

Auch dass die @blogzentrale dies alleinig mit dem Tweet so hat stehen lassen finde ich nicht optimal. Allein die Wortwahl im Tweet ist nicht wünschenswert und erweist sich mAn durch das Lesen der beiden Stellungnahmen zudem als falsch. Eine kurze Recherche und/oder eine Anfrage bei der Pressestelle der Stadt Jena hätte Informationen geliefert, welche Lesern/Followern beide Seiten des Sachverhaltes darlegt.

Also bitte lest alles dazu und bildet Euch dann eine eigene Meinung.


12 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ja,das ist schon eine seltsame Form der Umgehensweise! Erst Verurteilen und dann Dialog?
    Ich bin Mitglied sowohl der DIG Erfurt,als auch der evangelischen Kirche und kannte die Überlegungen.Ich habe deutlich gemacht,das ich diese Art des Umganges ablehne!
    Ich finde den Aufruf von Pax Christi zu undifferenziert und in seiner pauschalität falsch,aber die Antwort hat die selbe “Qualität”!
    Die Löhne in den illegalen Siedlungen zum Maßstab zu nehmen,das ist schon die Verwechselung von Ursache und Wirkung! Immerhin sprechen wir über das Besatzungsgebiet und die Produktionen die da organisiert werden : http://www.palestine.rosalux.org/publication/37088/palaestinensische-wirtschaftsgefaengnisse.html

  2. Also, auch die sog. Thüringer Blogzentrale ist in ihrer gesamten Berichtertattung nicht besonders differenziert. Der Typ dort ist einfach gegen alles und jede Nachricht, die dem “Establishment” schaden könnte ein gefundenes Fressen für ihn. Wahrscheinlich hat er irgendwann mal einen Strafzettel zu viel bekommen.

    • Steve Rückwardt

      @ Dystopist Bitte sachlich bleiben.
      Dass das Thema nicht von mehreren Seiten seitens der Blogzentrale beleuchtet wurde hab ich im Artikel ja geschrieben und kritisiert. Mein Tweet zu diesem Artikel wurde zumindest von Sven retweetet.

  3. 1. Ich bin beeindruckt, dass Bodo Ramelow (und es ist Bodo Ramelow, da gibt es keine “Verwechselung”) über soviel Social-Media-Kompetenz verfügt, in eine echte Auseinandersetzung mit der Blogospähre zu treten. Was natürlich bedeuten kann, dass dann der nächste Burn-Out nicht mehr weit ist.

    2. Ich stimme Herrn Ramelow zu, “Aufruf von Pax Christi zu undifferenziert und in seiner pauschalität (sic) falsch,aber die Antwort hat die selbe (sic) “Qualität”!”

    Ein Boykottaufruf israelischer Waren, woher sie auch immer kommen, erzeugt einen fatalen Eindruck und hinterläßt einen üblen Nachgeschmack. Waren aus den besetzten Gebieten auch noch gesondert “kennzeichnen” zu wollen und – solange das noch nicht geschieht – zum Boykott israelischer Waren in toto aufzurufen, ist – anders als beispielsweise Grass’ israelkritisches Gedicht – nichts weniger als instinkt- und würdelos.

    Es muss andere Wege geben, auf völkerrechtswidrige Politik aufmerksam zu machen.

    3. Der Dystopist hat ganz recht. Ich bin einfach gegen alles. Auch gegen Pauschalisierungen. Strafzettel habe ich übrigens bisher keine bekommen. Und ich gehöre bereits zum “Establishment”.

    4. Mein Tweet war ein Tweet war ein Tweet! In die 140 Zeichen haben aber noch zwei Fragezeichen gepasst. vielleicht ist das ja jemandem aufgefallen.

    Ich freue mich jedenfalls, dass er zu einem sehr informativen qualitativ hochwertigen Blogpost führte und eine wichtige Diskussion anregte. :o)

    • Steve Rückwardt

      @ Sven

      Zunächst auch an Dich die Bitte, hier sachlich zu argumentieren. Danke.

      zu 2.) Deinem Schlusssatz zu diesem Punkt stimme ich vollkommen zu. Zu einem Bericht darüber (auch wenn [oder gerade weil] er kritisch ist) gehört es mAn aber auch, die bereits bestehende Praktik in Grossbritanien (und anderen Ländern geplant) anzuführen bzw. in die Betrachtung mit einzubeziehen. Zdiara hat davon jedoch keinerlei Gebrauch gemacht.

      zu 4.) Ja, die Fragezeichen habe ich wohl wahrgenommen. Dennoch halte ich die Wahl der Worte für suboptimal, da doch eine gewisse Wertung dahinter steckt – Fragezeichen hin oder her. Weiterhin hätte ich erwartet, dass Du eben ausser diesem Hinweis das Ganze vielleicht etwas objektiver betrachtest und nicht einfach so im Raum stehen lässt. Schliesslich stehen Dir neben den 140 Zeichen ja noch unendlich viele im eigenen Blog zur Verfügung. ;)

  4. Herr Sven von der der sogenannten und selbsternannten Blogzentrale kann nicht sachlich sein! Er muss immer Beleidigend oder Ausfallend sein,wenn es um mich geht,weil er nicht verwinden kann das ich seine widerlichen Spielchen nicht mitmache!
    Nun ist also der OB Albrecht Schröter dran und ich habe also bald Born Out! Aha,Sven Oelsner ist also auch Mediziner oder gar Analytiker? Er ist der Jäger und dann läßt er wissen das der gejagte eine solche Erkrankung habe….ich sage das das ein mieser Stil ist! Aber so habe ich Herrn Oelsner kennen lernen dürfen;Unsachlich!

  5. Ich bitte um Entschuldigung,aber ich habe mich mit einem sachlichen Kommentar beteiligt und vor allem noch sachlichere Informationen aus unserem RLS Büro in Rammalah dazu gestellt!
    Darüber bin ich auch bereit mich auch sachlich auseinanderzusetzen! Was bitte hat dann in der Antwort von Herrn Oelsner die unverschämte Behauptung eines vermutlich bald eintretenden Born Out hier zu suchen?
    a) hätte ich mir gewünscht vor so etwas bewahrt zu werden
    und
    b) ist das eine Bösartigkeit gegenüber Menschen die Born Out haben
    Also wer möge hier was lassen?
    Fragt ernsthaft
    Bodo Ramelow

    • Steve Rückwardt

      @ Bodo: Am ersten Kommentar habe ich gar nichts auszusetzen.

      Offenbar bestehen aber zwischen Euch persönliche Differenzen und diese möchte ich nicht in den Kommentaren haben, zumal die Diskussion zum Thema stattfinden und keine persönlichen Befindlichkeiten davon ablenken sollte.

      zu a) Dass ich diese Äusserungen nicht gut finde habe ich doch mit meiner Bitte um Sachlichkeit an Sven kenntlich gemacht. Hätte ich den Kommentar bearbeiten und somit zensieren sollen? Soetwas mache ich nicht. Handelt es sich um rassistische Kommentare oder Kommenatre welche strafrechtliche Relevanz haben veröffentliche ich selbige in der Regel gar nicht erst.

      Die getätigten Aussagen muss in diesem Falle aber Sven für sich verantworten. Genauso wie jeder andere Kommentator seine Aussagen selbst verantworten muss.

      Meine Bitte um Sachlichkeit sollte nur darlegen, dass es mir um das Thema und nicht um bestehende persönliche Belange geht. Und nur weil einer damit anfängt muss doch der andere nicht mitziehen! Da heisst es Haltung bewahren… ;)

      zu b) Verstehe die Frage nicht?!

  6. Lieber Herr Ramelow, lieber Steve,

    ich fürchte hier liegt ein essentielles Mißverständnis vor. Und ich hoffe, dass ich das aufklären kann.

    Ich habe geschrieben:

    1. Ich bin beeindruckt, dass Bodo Ramelow (und es ist Bodo Ramelow, da gibt es keine “Verwechselung”) über soviel Social-Media-Kompetenz verfügt, in eine echte Auseinandersetzung mit der Blogospähre zu treten. Was natürlich bedeuten kann, dass dann der nächste Burn-Out nicht mehr weit ist.

    Dies war keineswegs kritisch gemeint, wie die Reaktionen jetzt erwarten lassen.

    Ich bin WIRKLICH beeindruckt, über Ihre Gesprächsbereitschaft, Herr Ramelow. Und ich meinte das NICHT ironisch oder gar gehässig.

    Und ich bin auch beeindruckt – WIRKLICH – über Ihr hohes Engagement im WWW. Auch Ihre Bereitschaft mit dem Gegenüber tatsächlich zu kommunizieren und nicht nur Ihre Mitarbeiter/Pressesprecher vorzuschicken, wie das in anderen Parteien der Fall ist.

    Deshalb nochmal: R.E.S.P.E.K.T!

    Das bedeutet natürlich einen hohen Mehraufwand an Arbeit. Viel Arbeit ist – das weiß ich als Psychologe nur zu gut – mit der Gefahr des Burn-Outs verbunden.

    Und ich fürchte deshalb WIRKLICH um Ihre Gesundheit, da ein Spitzenpolitiker wahrscheinlich mehr Anfragen von interessierten Bürgern im Netz beantworten muss, als ich als kleiner Hobbyblogger in den Kommentaren der TBZ.

    Ich möchte das nur kurz zur Erklärung hier anführen. Aber vor allem möchte ich persönliche Differenzen nicht im Internet klären.

    Und unser Verhältnis ist offenbar so grundsätzlich gestört, dass Sie sich durch die Kundgabe meiner Besorgnisse verletzt fühlen.

    Ich möchte Ihnen, Herr Ramelow, deshalb gern ein kleines privates(!) Treffen vorschlagen.

    Vielleicht nächste Woche Mittwoch? Hätten Sie da ein wenig Zeit? U.u. haben Sie ja Lust hierauf: http://is.gd/YU8gko

    Zum Inhaltlichen:

    Zdiara hat meiner Ansicht nach das Recht, auch durch polemische Zuspitzung einen Punkt zu machen. Zu Verweisen ist er nicht verpflichtet. Er kann auch davon ausgehen, dass der interessierte Leser bereits über einschlägige Kenntnisse des Sachverhalts verfügt oder entsprechend recherchiert, wenn ihn die Frage interessiert. Das ist in Zeiten des Internets kein Hexenwerk mehr, wie Dein Blogbeitrag beweist. ;o)

    Im Übrigen berichten die heutigen Lokalzeitungen über den Fall.

    Weiters ist “Dinge im Raum stehen lassen” ebenfalls ein anerkanntes rhetorisches Mittel, um zum Nachdenken und -prüfen anzuregen.

    Ich fand diese Petitesse im Übrigen keines eigenen Blogeintrags wert, da ich um Schröters Engagement und seine erwartbare Reaktion wußte.

    Ich denke, bei einem Aufruf zum Boykott israelischer Waren handelt es sich um eine Instinktlosigkeit aus Gründen bekannter Assoziationen. Darauf wollte ich hinweisen … und – wie gesagt – zum Nachdenken anregen. Was offenbar gelungen ist. :-)

    • Steve Rückwardt

      Zdiara hat meiner Ansicht nach das Recht, auch durch polemische Zuspitzung einen Punkt zu machen.

      Zdiara hat natürlich das “Recht” zu schreiben was er will – genauso habe ich das “Recht”, dies zu kritisieren. Denn ich verstehe es nicht als polemisch.

      Zu Verweisen ist er nicht verpflichtet. Er kann auch davon ausgehen, dass der interessierte Leser bereits über einschlägige Kenntnisse des Sachverhalts verfügt oder entsprechend recherchiert, wenn ihn die Frage interessiert.

      Verpflichtet ist er dazu nicht. Ich bin aber gespannt, was Du sagst, wenn mit dieser Argumentation auch journalistische Medien wie Spiegel & Co. oder sogar TV-Stationen kommen.
      Ich finde es gehört sich einfach, entsprechend zitierte Aussagen oder aufgeführte Aspekte entsprechend auch zu verlinken. Es erleichtert dem Leser die Recherche und somit ggfs. auch eine objektivere Betrachtung des Sachverhaltes -> wenn man dies denn möchte…

      Weiters ist “Dinge im Raum stehen lassen” ebenfalls ein anerkanntes rhetorisches Mittel, um zum Nachdenken und -prüfen anzuregen.

      Kann man machen. Dabei aber den Satz “kauft nicht bei Juden” zu wählen, wo dieser doch im Zusammenhang mit Schröter gar nicht gefallen ist finde ich stilistisch einfach nicht ok. Dies kannst Du natürlich anders sehen, nimmt mir eben aber nicht meine Meinung dazu…

      Darauf wollte ich hinweisen … und – wie gesagt – zum Nachdenken anregen.

      Nun ja: zum Nachdenken regt man mAn an, wenn man eine möglichst breite Sicht auf ein Thema ermöglicht. Der Hinweis einzig auf diesen mAn doch sehr einseitigen Artikel führt vermutlich nicht zu einer offenen Betrachtung des Sachverhaltes.

      Wie im Artikel beschrieben finde ich es nicht optimal, wie Du es hast im Raum stehen lassen. Mehr kritisch sehe ich den eigentlichen Artikel, welcher nichts mit Dir zu tun hat. Mir gefällt die Einseitigkeit nicht und mein Artikel soll die Möglichkeit der eigenen Meinungsbildung verbessern – durch eine breitere Auswahl in Informationen. That´s it.

  7. Ich Danke für die Erklärung von Sven Oelsner und nehme es als Ausdruck der Sorge um meine Gesundheit an.

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