SuperFav – Ein Twitter-Belohnungsdienst via Flattr

Ich bin ja durchaus ein Freund davon, den Blogs, welche ich so lese, auch mal etwas zurück zu geben. Praktisch ist dies via Flattr – einem Micropayment-Dienst der seit ein paar Jahren verfügbar ist.

Leider hat sich aber nach einem anfänglichen Hype die Thematik wieder etwas abgeflacht. Ich finde nicht in jedem meiner Lieblingsblogs einen Flattr-Button vor. Dies ist schade, zumal die Einbindung jetzt auch nicht sonderlich kompliziert ist.

Vor längerer Zeit hat es Flattr aber auch möglich gemacht, z.B. Twitter-Accounts zu flattrn. Somit kann man also auch seine Lieblingsfollower belohnen.

Was ist Flattr?

So recht durchsetzen kann sich Flattr jedoch leider noch nicht – warum ist mir unklar. Für diejenigen unter Euch, die es noch nicht kennen, hier eine anschauliche Erläuterung:

Mittlerweile ist es sogar so, dass man nicht mehr zwingend selbst etwas einzahlen muss um zu flattrn. Es kann also auch ohne eigenen Einsatz Geld empfangen werden. Finde ich persönlich zwar etwas weniger sinnvoll, aber die Möglichkeit besteht.

Flattr + Twitter = SuperFav

Der in Berlin lebende Udo Kramer (@optikfluffel) hat kürzlich einen neuen Dienst gestartet, welcher das flattrn etwas erleichtert. Mit superfav.com kann man zum jetzigen Stand z.B. automatisch jeden gefavten Tweet flattrn lassen. Dies „einzurichten“ ist sehr einfach. Unter superfav.com einfach via Twitter-Connect anmelden, seinen superfav-Account via oAuth mit Flattr verknüpfen und schon gehts los. :) Einmal täglich wertet superfav dann die gefavten Tweets aus und flattrt diese automatisch. Über einen Button lässt sich der Auto-Fav-Modus auch jederzeit wieder ausstellen.

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Aber Udo will es dabei nicht belassen. Als kommende Funktionen sind angekündigt:

  • Flattr every Retweet you do
  • Flattr songs you like on Soundcloud
  • Flattr people you follow, repositories you watch and Gists you star on Github
  • Update everything in realtime

Ich habe mich umgehend angemeldet und nutze den Dienst bereits seit ein paar Tagen. Die Idee finde ich grossartig und ich hoffe sehr, dass sich viele von Euch dafür begeistern können.

Unterm Strich geht es um ein paar Cent pro gefavtem Tweet bzw. ein paar Euro im Monat. Das Ganze lässt sich ja problemlos deckeln. Für jeden allein sicher tragbar und im grossen Ganzen kann es eine schöne Wirkung entfalten.

Den Leuten, denen man folgt bzw. die man liest und die einem – wie auch immer – tolle News, witzige Tweets oder interessante Ideen in die Timeline schicken, denen kann man mAn auch mal etwas zurückgegben. Ich persönlich habe mein monatliches Limit bereits auf 10,00 EUR erhöht und denke darüber nach, es zukünftig weiter aufzustocken.

Wer noch keinen Flattr-Account hat (bzw. dieser noch nicht mit dem Twitter-Account verknüpft ist) muss sich aber nicht sorgen, wenn der eigene Twitter-Account bzw. Tweets geflattrt wurde. Flattr sammelt das Geld und verwahrt es quasi, bis Ihr Euch mit Euren Account bei Twitter verknüpft.

Schaut Euch superfav.com einfach mal an. Die Registrierung ist wie gesagt kinderleicht und die Auto-Flattr-Funktion lässt sich auf Wunsch ja deaktivieren. Aktiviert macht es jedoch viel mehr Spass. :)

Du hast noch kein Flattr-Konto? Auch dies ist schnell unter flattr.com angelegt und dann kann es schon los gehen. Viel Spass beim belohnen von dem was Ihr gern lest, hört und seht.

Noch Fragen? Dann ab damit in die Kommentare… :)


Steve Rueckwardt

Veröffentlicht von

steve-r.de

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6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für diesen Anstoß. Ich wollte mich schon längst bei Flattr registriert haben und dank deines Berichtes habe ich es jetzt gemacht. Und mit SuperFav werde ich mich heute Abend intensiver beschäftigen.

  2. Pingback: Der Blogblick vom 29.06.2012 | Kultur2Punkt0

  3. Pingback: Tweets belohnen mit SuperFav & Flattr - Berlinpiraten

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