Namen sind nur Schall und Rauch – @tasbusiness goes @SteveRueck

Twitter ist für mich immer noch einer der interessantesten und auch spannendsten Webdienste. Seit 16. Februar 2009 nutze ich Twitter. Es gab eine Phase mit etwas geringerer Aktivität, aber dies ist schon länger her. Gestartet bin ich mit dem Account @tasbusiness. Dieser war ursprünglich als Firmenaccount gedacht. In den letzten Jahren hat sich aber viel in meinem geschäftlichen Wirken geändert und dies hatte auch Auswirkungen auf den Twitter-Account.

Der Gedanke, den Namen meines Twitter-Accounts zu ändern kam mir erstmals vor ca. einem Jahr. Die Bezeichnung tasbusiness schreckt – meiner Ansicht nach – sicher ein paar Leute ab, da sie irgendetwas geschäftliches – Business eben – damit verbinden. Vielleicht erzeugt es aber auch bei denen, welche mir folgen eine gewisse Erwartungshaltung?!

In den vergangenen 12 Monaten hatte ich immer wieder kleine Brainstorming-Phasen und nach einer passenden Namensalternative gesucht. Dieses Unterfangen erwies sich leider als gar nicht so einfach. Die Namen, welche ich priorisierte waren bzw. sind leider alle schon vergeben. Ein Teil der Accounts scheint aber ganz klar inaktiv zu sein. Ich fragte auch bei Twitter selbst an, ob nicht ein offensichtlich inaktiver Account – nach Rücksprache mit dem Nutzer – freigegeben werden könne. Die Antwort:

[…] Es ist uns zur Zeit nicht mehr möglich, auf individuelle Anfragen nach Nutzernamen einzugehen. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt eventuell alle inaktiven Nutzernamen freigeben, es liegen uns jedoch noch keine genauen Zeitangaben hierfür vor.[…]

Eigentlich ist es ziemlich schwierig für Twitter, dies zu entscheiden. Denn ab wann ist ein Account inaktiv?

Die letzten Tage habe ich mich noch intensiver auf die Suche nach einem Alternativnamen gemacht. Im heutigen Abendbrainstorming mit ganz lieben Helferlein (noch riesigen Dank an dieser Stelle an @ichhebgleichab und @zeniscalm) habe ich dann noch einige Kandidaten eingegrenzt und mich letztlich für die Variante @SteveRueck entschieden. Da der Account mein persönlicher Twitter-Account ist, wollte ich dies auch im Twitter-Namen wiederfinden. Es ist nun sogar noch ein Buchatbe weniger, somit mehr Platz bei Mentions… ;)

Wie auch Kai Thrun sich an seinen neuen Twitter-Namen gewöhnt hat, werde ich dies nach anfänglicher Gewöhnungsphase sicher auch tun. Für meine bisherigen Follower wird sich nichts ändern – potentielle neue Follower folgen mir nun aber nicht mehr mit (eventuell) falschen Erwartungen.

So ein wenig „mulmig“ ist mir ja schon, ob dieser Schritt der richtige war. Aber nu ists so… :)

Steve Rueckwardt

Veröffentlicht von

steve-r.de

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hey Steve,

    viel Spaß und Erfolg damit!

    Was Twitter betrifft möchte ich kurz einwerfen, es geht wohl weniger darum, ob sie einen inaktiven Account zu erkennen; vielmehr musst du die Infrastruktur schaffen, um diese Anfragen „zeitnah“ beantworten zu können. Stell dir mal vor, dass kommt raus, dass das geht. Einmal Mashable und zurück und dann stehste da als Servicemensch bei Twitter und machst dicke Backen ;-)

    Grüße
    Kai

    • Steve Rueckwardt

      Danke danke… :)

      Ja, da hast Du natürlich Recht. Dennoch halte ich auch die Entscheidung für schwierig, was „inaktiv“ bedeutet. Twittert jemand jedes Jahr nur einen Silvestergruss ist das ja schon regelmässiges twittern (also aktiv!), wenn auch mit seeeehr grossem Zeitabstand. ;) Wenn es Twitter dann doch einmal ermöglichen sollte, hoffe ich, dass man hier die User vorab anschreibt. Es gibt auch gute Gründen für Inaktivität… ;)

  2. Haben das überhaupt alle bemerkt mit dem Namenswechsel? Dein Avatar hat einen so hohen Erkennungswert, daß das sicher viele nicht registrieren.
    Für Neufollower ist der persönliche Name natürlich besser. Wie Du schon sagst, wird sonst ein geschäftlicher Account damit verbunden.
    Viel Spaß mit der neuen Identität ;-)

    • Steve Rueckwardt

      Ob das viele gemerkt haben kann ich nicht sagen. :) Ich habe mehrfach auf diesen Artikel aufmerksam gemacht (auch zu unterschiedlichen Uhrzeiten ;) ) – mehr kann ich nicht tun :)

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